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unser erfahrener Regierungsstatthalter. |
Der Grosse Rat hat eine Aufsplitterung der dezentralen Verwaltung beschlossen. Die übersichtlichen Amtsbezirke, die Sitzgarantie im Grossen Rat und die Volkswahl der Richter sind Geschichte. Die neuen Verwaltungskreise sind höchstens zufällig identisch mit Wahlkreisen, Gerichts-, Polizei- oder Grundbuchregionen. Umso wichtiger ist, dass die verbleibenden 10 Regierungsstatthalter die Verbindung zwischen Bürgern und Kanton, zwischen Kanton und Gemeinden, zwischen kantonalen Stellen aufrechterhalten. Der Verwaltungskreis Thun: - Amtsbezirk Thun: Gemeinden Amsoldingen, Blumenstein, Buchholterberg, Eriz, Fahrni, Forst-Längenbühl, Heiligenschwendi, Heimberg, Hilterfingen, Höfen, Homberg, Horrenbach-Buchen, Oberhofen, Oberlangenegg, Pohlern, Schwendibach, Sigriswil, Steffisburg, Teuffenthal, Thierachern, Thun, Uebeschi, Uetendorf, Unterlangenegg, Wachseldorn, Zwieselberg, - Teilen des Amtsbezirks Niedersimmental: Gemeinden Niederstocken, Oberstocken und Reutigen, - Teilen des Amtsbezirks Seftigen: Gemeinden Burgistein, Gurzelen, Kienersrüti, Seftigen, Uttigen und Wattenwil. Zum Vergleich: Der Amtsbezirk Seftigen umfasste 25 Gemeinden mit 37'000 Einwohnern (2009). Er entstand 1803 aus dem Landgericht Seftigen. Die Landgerichte wurden von 1388 bis 1789 von den Vennerzünften der Stadt Bern verwaltet. Von 1803 bis 2009 bestand eine demokratisch legitimierte, dezentrale Verwaltung in den Amtsbezirke, in denen das Volk Richter, Statthalter und Grossräte selber wählen konnte. |
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